Dreimonatskolik
Häufig leiden Babys in den ersten 3 Monaten an Koliken, die meist in den Abendstunden auftreten.
Die Kinder schreien extrem lange und laut, ziehen die Beinchen an und lassen sich nur schwer beruhigen.
Nachfolgende Mittel haben sich dabei sehr gut bewährt.
Das Baby hat einen aufgeblähten Bauch, schreit beim Trinken, legt man das Baby hin, werden die Blähungen schlimmer. Nach mehrmaligem Aufstoßen geht es dem Baby wesentlich besser.
Das Baby schreit, strampelt und läßt sich nur auf dem Arm etwas beruhigen.
Das Baby wirkt unruhig und hat heftige Schmerzen.
Manchmal kann es auch die zuvor getrunkene Milch erbrechen.
Der Bauch des Babys ist aufgebläht und es gluckst im Darm.
Zahnen
Zahnende Babys sabbern sehr viel und kauen auf allem möglichen rum.
Nachfolgende Mittel haben sich bei der Schmerzlinderung bewährt.
Bei plötzlichen Zahnungsbeschwerden, geschwollenem und rotem Zahnfleisch.
Das Baby schreit heftig, ist am liebsten den ganzen Tag auf dem Arm, hat grünlichen Stuhlgang und dort wo die Schmerzen gerade im Gange sind eine rote Wange.
Das Baby hat leichtes Fieber und Durchfall sowei ein dickes gerötetes Zahnfleisch.
Das Baby ist ständig unruhig und gereizst. Der Stuhlgang riecht leicht säuerlich.
Kamille und Salbei zum einreiben in das Zahnfleisch lindern die Schmerzen und erleichtern den Zahndurchbruch. Hierzu frisch gekochten Tee mit einem Wattestäbchen leicht auf das Zahnfleisch einmassieren.
Milchschorf
Dieser meist harmlose Schorf, typisches Merkmal ist eine gelb-braune Krustenbildung der Kopfhaut, bildet sich normalerweise von selber wieder zurück. Es kann aber in einigen Fällen zu einem hartnäckikem Kopfhautbefall kommen.
Hierbei hilft es meist dem Baby Calcium carbonicum zu geben und die Kopfhaut abends mit Olivenöl einzureiben.
Am nächsten Morgen kann man dann mit einer weichen Babybürste die abfallenden Schuppen leicht ausbürsten.
Soor, Mund- und Windelsoor
Erste Anzeichen sind weiße Flecken im Mund und an den Lippen. Sie sehen aus wie Milch, lassen sich aber nicht wegwischen. Das Baby ist unruhig und trinkt schlecht.
Hierbei kann man auf folgenden Homöopathiche Mittel zurückgreifen:
Das Baby weint viel, ist schreckhaft und die weißlichen Beläge im Mund sind rot umrandet.
Im Mund des Baby findet man einen zähen weißen Belag. Das Kind hat einen vermehrten Speichelfluss und riecht komich aus dem Mund.
Das Baby sabbert extrem, riecht aus dem Mund, die Zunge ist gelblich belegt und das Baby leidet unter Durchfall und Wundsein (Windelsoor).
Windelausschlag
Der Po des Babys ist an einigen Stellen entzüdet.
Der ganze Pobereich ist rot, entzündet und nässt.
Der Pobereich besonders am Darmausgang ist von einer starken Rötung umgeben.
Spucken
Bevor man nachfolgende Mittel dem Baby verabreicht, muss unbedingt ein Magenpförtnerkrampf ausgeschlossen sein!
Die erbrochene Milch ist klumpig und leicht geronnen. Das Baby wirkt müde und geschwächt.
Das Baby hat verstärkten Speichelfluß und sabbert beim Trinken.